Rennrad - Tour Las Teresitas

Die Las Teresitas RR - Tour führt uns auf hervorragenden Insel-Stassen, die von Lorbeerbäumen gesäumt sind, zum Karibik änlichen Strand Teresitas auf Teneriffa.

Startpunkt ist das kleine Stätchen Las Mercedes. Zu Anfang rollen wir gemütlich durch die Altstadt von La Laguna Richtung Santa Cruz.

 

Nun führt uns das Asphaltband durch ein wunderschönes Tal und um einen Bergrücken in die Altstadt von Santa Cruz bis hinunter zum grössten Hafen Spaniens.

 

Lass dich von den Aussichten überraschen!

 

Ein flacher Radweg bringt uns an der Küste entlang zum vielleicht schönsten Strand Teneriffas, Las Teresitas. Hier kommt bei unserer Siesta ein klein wenig Karibik Stimmung auf.

Gut ausgeruht treten wir unseren Aufstieg zum höchsten Punkt unseres Rundkurses an, zum Pico del Ingles auf knapp 1000 m.

Mit dem mächtigen Teide, Santa Cruz, La Laguna und die Südküste im Blick, treten wir die Rückfahrt nach Las Mercedes an.

Rennrad Tourenbricht von unserem Bike-Gast Andreas

Teneriffa

1.Rennrad-Tour mit Rudi :

 

Las Mercedes – La Laguna – Santa Cruz – San Andres – Pico del Ingles – Las Mercedes

Am Sonntag, dem 8. Januar 2012 fuhr Rudi, ein ehemaliger „Tölzer", der auf Teneriffa lebt und die „bike base.eu Tenerife" betreibt und MTB – sowie Rennrad – Touren veranstaltet, mit mir per Auto und unseren Bikes von Puerto de La Cruz über die Autobahn nach La Merce-des.

Dort parkten wir den Bus und starteten bei besten Wetterbedingungen (ca. 25 Grad und Sonne pur) zu unserer Tour in das Anaga – Gebirge im Norden der Insel.
Trotzdem zog sich Rudi Ärmlinge und Beinlinge sowie Weste an! Für die Einheimischen –und Rudi lebt schon länger auf der größten Kanaren – Insel – ist schließlich Winter.


So waren wir wenigstens warm gefahren, als es dann auf den „Balkon" von Santa Cruz ging. Es handelt sich um einen Bergrücken in unmittelbarer Nähe der Stadt mit einem sagenhaften Ausblick auf die Altstadt und den Hafen, in dem ein großer Kreuzfahrer lag.

Vom „Balkon" herunter nach Santa Cruz ließen wir es ein erstes Mal „krachen". Diese ersten Kilometer waren doch etwas ganz anderes als das öde Training im Fitness – Studio oder auf dem Heim – Trainer!

Die Altstadt in Santa Cruz durchquerten wir auf einer breiten von Palmen und anderen stattlichen Bäumen beschatteten Promenade. An einem Kiosk gesellten wir uns zu drei anderen Rennradfahrern und stärkten uns mit einem Cafe` con Lecce. Auf einer mehrspurigen Straße entlang der Hafenanlagen – dort lag der Kreuzfahrer „Norwegian Jade" – versuchte sich ein einheimischer Biker an uns und gegen den Wind von vorn in unseren Windschatten zu hängen. Rudi machte jedoch „Druck" und als wir am einzigen weißen Strand auf Teneriffa, dem Strand von San Andres ankamen, waren wir zwei wieder unter uns.

Wir verpflegten uns an einem der zahlreichen Strandbuden noch einmal. Ich stellte dabei fest, dass im Gegensatz zu unseren Stränden weder Parkgebühren noch Kurtaxe erhoben werden.
Trotzdem machten wir uns an den Aufstieg, der schon in dem kleinen Ort beginnt: ca. 20 km mit moderaten 5 – 7 % Steigung und zahllosen Serpentinen lagen vor uns. Die Steigung ist immer gleichmäßig, d.h. es gibt keine Rampen. Auch der Straßenbelag war gut, so dass ich nicht nach Schlaglöchern Ausschau halten mußte und bei einem Tempo von 10 – 12 km/h auch die beeindruckende Landschaft mit ihrer Fauna genießen konnte.


Die Strecke erinnerte mich vom Profil her sehr an den Klausen-Pass in der Schweiz. Dort herrschte 2008 aber ein ungleich stärkerer Autoverkehr als hier. Die Schweizer Autofahrer hatten damals auch längst nicht die Geduld mit uns wie hier die wenigen Autofahrer auf dieser Strecke. Den motorisierten Sonntagsausflüglern auf Teneriffa machte es auch nichts aus, einmal einige Minuten hinter uns her zu fahren, wenn Serpentinen ein Überholen nicht zuließen. Meist erfolgten beim Überholen sogar anerkennende oder aufmunternde Zurufe aus dem Seitenfenster.

Je höher wir kamen, desto mehr merkte ich doch, dass die Saison 2012 noch jung war. Der Schweiß floß in Strömen. Ich war Rudi dankbar, wenn er anhielt, um auf einen besonders schönen Ausblick hinzuweisen oder meinte, dass es zur Stärkung für einen Riegel Zeit sei.

Von einem Bergrücken aus hatten wir zu beiden Seiten Ausblick auf den Atlantik.
Nach ca. 20 km nur bergauf und einer kurzen Abfahrt erreichten wir den „Mirador Pico del Ingles" einen wunderschönen Aussichtspunkt, wo wir wie andere Gäste, die allerdings mit dem Auto unterwegs waren, einige Erinnerungsfotos schossen.

Vom Pico del Ingles sollte es lt. Rudi nur noch abwärts gehen. Also zog auch ich dafür meine Weste und Ärmlinge über. Ich war nach dem langen Aufstieg doch ziemlich verschwitzt und wollte unseren Urlaub und weitere Touren nicht wegen einer Erkältung gefährden.

Über Serpentinen, die wiederum spektakuläre Blicke von der Küste zum Landschaftspark Anaga boten, machten wir uns auf den Weg zurück nach Las Mercedes. Gleich zu Beginn fuhren wir durch einen der ältesten Lorbeerwälder der Erde, ein Juwel der Natur, das praktisch noch völlig unversehrt ist.
Die Baumkronen waren so dicht, dass kaum Sonnenlicht durch das Blätterdach drang. Entsprechend verhalten mußten wir zunächst fahren.

Nach einer tollen Abfahrt landeten wir dann wieder am Ausgangspunkt unserer Tour in Las Mercedes. Nach Abklatschen nach dieser beeindruckenden und pannenfreien Tour verstauten wir die Bikes in Rudis Transporter und machten uns über die Autobahn zurück nach Puerto de la Cruz.

Rudi war noch so freundlich und setzte mich direkt am Hotel ab und erklärte mir noch, dass ich mir für mein Trainingstagebuch 70 km und 1.700 Höhenmeter aufschreiben dürfe.

Die Köstlichkeiten des Büffets im Hotel schmeckten nach dem Duschen ganz besonders und bei einem „Absacker" Bacardi /Cola (!) in der Hotelbar schwärmte ich meiner Ehefrau Heike und Tischnachbarn aus Hamburg von der Tour vor und wir vereinbarten, sie gemeinsam mit dem Auto zu wiederholen.

 

Tourenprofil:

 

 

Kondition II-III

 

70 km

 

1700 hm